Nikola Tesla Ein fast unbekanntes Genie

 

Nikola Tesla ist einer der größten Erfinder aller Zeiten. Trotzdem ist er den meisten Leuten unbekannt. Dabei hat er schon vor mehr als 75 Jahren bahnbrechende Erfindungen zum Thema Energieumwandlung gemacht. Zu dieser Zeit ließ sich Nikola Tesla eine freie Energiemaschine patentieren. Da diese Maschine tatsächlich funktioniert hat, ist damit nachgewiesen, dass freie Energie funktionieren kann. Nikola Tesla hat aber noch einige andere bahnbrechende Erfindungen aufzuweisen. Ein Grund mehr, sich mit diesem Wissenschaftler einmal etwas genauer zu beschäftigen.

Nikola Tesla wurde am 10.Juli 1856 in Smiljan, im heutigen Kroatien geboren und ist am 7. Januar 1943 in den USA gestorben. Er war nicht nur ein Erfinder, sondern auch ein genialer Physiker. Durch sein ganzes Leben ziehen sich zahllose Erfindungen auf dem Gebiet der Elektrotechnik, aber vor allem in der elektrischen Energietechnik. Unter anderem gehört ein System der elektrischen Energieübertragung, welches heute als Zweiphasenwechselstrom bekannt ist, zu seinen Erfindungen.

Der Wissenschaftler aus Kroatien

Noch heute steht das Geburtshaus von Nikola Tesla. Inzwischen wurde es allerdings zu einem Museum für den berühmtesten Sohn der Stadt. In diesem Haus ist er als Viertes von insgesamt fünf Kindern geboren. Der Vater von Nikola Tesla war ein serbisch-orthodoxer Priester. Seine Schullaufbahn war, wie die vieler anderer Kinder auch, erst die Grundschule, dann das Gymnasium mit anschließendem Studium. Aber schon zu Beginn des Studiums sollte sich zeigen, dass er anders ist, als andere junge Leute in seinem Alter. Schon im ersten Jahr belegte er bedeutend mehr Vorlesungen als andere Studenten. So war es auch kein Wunder, dass er schon im nächsten Jahr eine Zugangsberechtigung zum Hauptstudium im Maschinenbau bekam. Die Studienrichtung Elektrotechnik gab es zu dieser Zeit natürlich noch nicht, allerdings konnte er bei seinem Physikprofessor Jakob Pöschl eine sogenannte Gramme-Maschine nicht nur bewundern, sondern auch studieren.

Nikola Tesla Der Eifer aus dem ersten Studienjahr ging ihm in seinem zweiten Studienjahr allerdings merklich ab, um dann im dritten Studienjahr vollkommen zu versiegen. Er absolvierte keine Prüfung mehr und wurde im Studienjahr 1877/78 sogar von der Universität exmatrikuliert, weil er sein Unterrichtsgeld nicht mehr bezahlt hat. Ein Grund dafür war sicher die Tatsache, dass er sich dem Kartenspiel und dem Billard zugewandt hat. Eine feste Anstellung fand er als Maschinenbauer in Maribor. Trotzdem spielte er weiter und wurde sogar aus Maribor ausgewiesen. Zum Glück kam er in seiner Heimatgemeinde eine Anstellung als Aushilfslehrer.

1880 konnte Tesla dank der Unterstützung seines Onkels Dane Branković sein Studium an der damals noch deutschsprachigen Karls-Universität endlich abschließen. Etwas seltsam ist allerdings die Tatsache, dass weder eine Studienteilnahme noch ein Abschluss von ihm belegt ist. Es gibt nicht einmal einen Nachweis dafür, dass die notwendigen Studiengebühren bezahlt worden. In der Zeit von 1881 bis 82 lebte er in Budapest. Seine Anstellung bei Tivadar Puskas sollte die Wende in seinem Leben bringen. Diese Firma war damals der Repräsentant der Unternehmen von Thomas Alva Edison in Europa. Mit einem Empfehlungsschreiben von Tivadar Puskas ging es dann weiter nach Frankreich. Dort betreute er unter anderem die neu installierte Beleuchtung vom Straßburger Bahnhof in der Hauptstadt.

Karriere in New York

1884 zog es ihn fast mittellos nach Amerika. Eine Anstellung bei der Firma Thomas Alva Edison scheiterte nach kurzer Zeit an Gehaltsstreitereien. Im März 1885 gründete er gemeinsam mit zwei Geschäftsleuten das Unternehmen Tesla Electric Light and Manufacturing Company in Rahway. Schon im gleichen Jahr reichte er seine ersten Patente ein. Aber auch hier musste er sich von seinen Geschäftspartnern betrügen lassen. Sein ganzes Leben bestand aus einem ständigen Auf und Ab. Bis zum Jahre 1900 kamen von ihm viele Patente, die heute noch für die Energiewirtschaft interessant sind. Nach 1900 wurde es um ihn immer seltsamer, jedenfalls aus damaliger Sicht. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, warum Tesla, trotz seiner hervorragenden Erfindungen heute weitestgehend unbekannt ist.

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Glückwunsch, das hat geklappt !