Arie Degeus – Alles über seine Forschung und seinen Tod

 

Ich gebe einen kurzen Rückblick auf die breit gefächerte und bedeutungsvolle Arbeit von Arie M. Degeus. Er hinterließ enge Weggefährten.

In seinen letzten drei Jahren – vor seinem plötzlichen, frühen Tod – führte ich viele Gespräche mit Arie. Er war beruflich mit Tom Bearden verbunden. Ich war nicht überrascht, da ich die Reichweite von Toms Kontakten kenne.

arie degeusZwei weitere Menschen, neben Tom Bearden, haben genügend Einsicht in seine Arbeit erlangt, um die letzten Forschungen des Arie Degeus zu beurteilen. Bei diesen beiden Personen handelt es sich um den fachlich versierten Joseph Phelan und um Michael Mac Donnough. Phelan gab nach der Lektüre von Degeus umfangreichen Buches vor einigen Jahren seine berufliche Karriere als Ingenieur für Erdöltechnik auf. Er ist eine interessante Kontaktperson. Aries Geschäftspartner Mac Donnough blickte stets optimistisch auf den forschenden und hart arbeitenden Degeus. Einige enthusiastische, nicht umfassend informierte, Investoren drehten ihm kurzfristig den Geldhahn zu.

Die Bemerkungen Tom Beardens über einzelne Arbeitsbereiche von Degeus führten zu einem “Scheuklappendenken” in Bezug auf sein Gesamtwerk. Aries Erfindungen decken viele unterschiedliche Bereiche der Technik ab. Arie bezeichnete seine Innovationen als das Ergebnis seiner “Wirbelenergie-Theorie”, ein minutiös und präzise entwickeltes Modell der “Pseudo-Fluid-Dynamik”-Physik. Das Werk des hoch angesehenen Hochschulprofessors Pharis E. Williams benutzt ein ähnliches Konzept. Die Wissenschafts-Gemeinde tut sich schwer mit diesen Modellen, da sie noch nicht geprüft hat, inwieweit unterschiedliche Energiequellen miteinander vereinbart werden können. Die Modelle erinnern an die bemerkenswerten und kontroversen Erfindungen des Nikola Tesla.

Bis zum heutigen Tag behaupten wissenschaftliche Gruppierungen, die Blaupause einer Arbeit Nikola Teslas zu besitzen. Diese enthält den Bauplan für ein Gerät zur einfachen Herstellung von Energie. Kommerziell eingestellte Investoren und Energielobbyisten ignorieren und unterdrücken diese Gruppierungen.

Nichts liegt mir ferner, als Tom zu kritisieren. Die Erfindungen eines produktiv arbeitenden Innovators im Prozess der Triage zu beurteilen, ist und bleibt eine Herausforderung. Erschwert wird diese durch die große Anzahl von Erfindern und Ideen in dieser Welt. Entscheidungen über die Förderung einzelner Erfindungen sind schwierig. Mein Anliegen ist es, den Umfang und die Innovation von Degeus und dessen Arbeit zu untermauern.

Ich kann nicht für die Umsetzung der Erfindungen von Degeus in die Praxis einstehen. Ich bürge jedoch für die Integrität, die Glaubwürdigkeit und die Intelligenz von Michael Mac Donnough und Joe Phelan. Diese beiden Weggefährten von Degeus haben mir, unabhängig voneinander, den Wert dessen Arbeit ans Herz gelegt. Auf Americanantigravity stelle ich das “Plasmavolt”-Gerät vor. Es basiert auf einem neuen Modell der Fusion von schweren Kernen in der Sonne und soll funktionieren. Michael Mac Donnough hat dieses Gerät erfolgreich getestet. Kurzzeitig musste er sein Labor, wegen eines Zwischenfalls mit seinen Investoren, schließen. Ich kann theoretische Passagen aus Toms Brief über das Extrahieren von Energie durch die Brownsche Bewegung bejahen. Nur verfüge ich nicht über das Wissen, ob das Verfahren durchführbar ist.

Mein Interesse an Degeus wurde durch eine perfekt erscheinende Erfindung eines “Kaltstrom”-Generators gesteigert. Dieses Gerät arbeitet mit der Extraktion von Energie durch Elektronen. Diese werden in einen “subnormalen” kinetischen Zustand gebracht, wobei Ihr normales elektrisches Feld erhalten bleibt. Komponenten wie Widerstände und Mikrochips, die sich normalerweise in ihrem elektrischen Feld aufheizen würden, bleiben kühl. Die Möglichkeiten der Halbleiter- und Computerindustrie lägen im Milliarden-Dollar-Bereich, solange die Wärmeabgabe und die Kühlung von elektrischen Geräten immer noch die großen Herausforderungen der Industrie darstellen. Das Wissen von Degeus in diesem Bereich scheint das Werk von Peter Lindemann, der bekannt ist für seine umfangreichen Studien zu diesem Thema, zu überflügeln.

Im März 2007 führte ich ein letztes Gespräch mit Arie. Wir sprachen über seine berufliche Verbindung und seine Freundschaft zu einem gemeinsamen Bekannten, Dr. Eugen Mallove. Dr. Mallove war meines Wissens ein großer Unterstützer von Arie M. Degeus. Eine regelmäßige Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen diesen beiden Forschern gestaltete sich aufgrund der exzentrischen Terminplanung seitens Degeus schwierig.

Arie als eigensinnigen Mann zu bezeichnen, käme seiner Person nicht gerecht. Nach meiner Auffassung war er ein Philanthrop. Er war aus tiefsten Herzen von seiner Arbeit überzeugt und hoffte, den Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen. Degeus bekam oft die Möglichkeit, aus seiner Arbeit einen finanziellen Gewinn zu ziehen. Jedoch stand für ihn an erster Stelle die feste Überzeugung, dass seine Erfindungen der Allgemeinheit zugutekommen sollten. Seine Innovationen nur einzelnen Profiteuren zur Verfügung zu stellen oder in Schubladen verschwinden zu lassen, wäre keine Option für ihn gewesen.

Das “Verschwinden von Ideen und Erfindungen in Schubladen” ist weit verbreitet. Die kommerziellen Unternehmen der Solarindustrie lassen uns gern glauben, dass die Kosten für die Komponenten zum Bau einer Solar- oder Fotovoltaik-Anlage astronomisch hoch sind.

Frank Mahler ist ein Pionier in diesem Bereich. Er betreibt eine Website, die die Anleitung zum Bau einer hocheffizienten Solaranlage zu einem Bruchteil der marktüblichen Kosten zur Verfügung stellt. Anhand dieser Anleitung ist jede Frau und jeder Mann in der Lage, bei Bedarf die Ärmel hochzukrempeln, um “saubere” Energie aus der Sonne zu gewinnen. Mahlers Ideen stehen in der oben erwähnten Gefahr, in einer “Schublade zu verschwinden”.

Ein gemeinsamer Nenner zwischen Mallove und Degeus war der feste Glaube an die Verantwortlichkeit der Erfinder, ihre Innovationen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Außer im Bereich der Technik, stimmten Ihre Auffassungen über die Erforschung der Wissenschaft, im Allgemeinen, überein.

Arie M. Degeus gehörte zu den beneidenswerten, finanziell unabhängigen Menschen, die nicht auf Geldgeber angewiesen sind, um ihren Forschungsgeist befriedigen zu können. In unseren Gesprächen erwähnte er geschäftliche Kontakte nach Südamerika und Europa, die das Ziel hatten, die oben erwähnten Technologien weiter voranzubringen. Einer dieser Kontakte führte in die Ölindustrie. Aries Verhandlungen waren weit vorangeschritten. Es sollte Geldkapital in seine Forschung investiert werden.

Ich weiß nicht, ob Arie M. Degeus ermordet wurde oder ob er eines natürlichen Todes verstarb. Bedauerlicherweise bekam seine Arbeit zu seinen Lebzeiten nicht die Anerkennung, die sie nach seinem Ableben zu bekommen scheint. Einen Verantwortlichen hierfür, in einer Welt voller Erfinder, zu suchen, wäre sinnlos. Betrüblich war das fehlende öffentliche Interesse an seinen Innovationen. Die meisten Künstler erfahren ihre größte Anerkennung erst nach dem Tod; dies bleibt als Trost. Ich hoffe, dass meine Informationen beitragen, die Erinnerung an Arie M. Degeus wach zu halten. Gerne verweise ich an Joe Phelan und Michael Mac Donnough für weitere Informationen über Aries Arbeit und Leben.

 

Comments (1)

 

  1. Leser says:

    Wenn das alles so prima ist, wieso gibts die Anleitung, die ja kostenlos ist, nicht gleich direkt zum Download… ?!

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Glückwunsch, das hat geklappt !